Glühanlagen
Das
im nachfolgenden beschriebene Glühverfahren ist der "mittelbaren
Widerstandserwärmung" zuzuordnen. Bei dieser Methode
wird die Wärme im Gegensatz zur induktiven oder konduktiven
Erwärmung nicht im Werkstück selbst erzeugt, sondern
durch frei beeinflußbare Strahlung bzw. Konvektion übertragen.
Bei
den hier beschriebenen hochflexiblen Glühelementen verteilen
sich die Anteile der zu übertragenden Wärmemengen
wie folgt:
Strahlung:
ca. 65 %; Konvektion: ca. 25 %; Berührung: ca. 10 %
Im
Gegensatz zur induktiven bzw. konduktiven Wärmeeinbringung
ist bei der Anwendung dieses Verfahren jeder Bereich der Wärmeeinflußzone
zu jeder Zeit beeinflußbar.
Das Glühverfahren ist für den kerntechnischen Bereich
zugelassen.
Standardmäßig
sind vollautomatische, programmgesteuerte Glühanlagen in
den Leistungsgrößen zwischen 12 und 120 kW lieferbar,
die dank ihrer leichten Bedienbarkeit auch von ungeübtem
Personal nach kurzer Einarbeitung bedient werden können.
Weiterhin
lieferbar in diesem Bereich sind spezielle Glühsteuerungen
als Baustein für Schweißanlagen, die es ermöglichen
auch dort wo nur selten Wärmebehandlungen anfallen, hochwertige,
Vorwärm- und Glüharbeiten durchzuführen.
