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Automatisiertes
Bolzenschweißen
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Das Bolzenschweißen
hat zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten
Bereichen der Industrie und des Handwerks gefunden.
Die Frage, ob manuell oder automatisch geschweißt werden
soll, richtet sich nicht nur nach der zu produzierenden Menge
an Teilen. Entscheidend für die Auswahl ist auch die Anzahl
der Bolzen je Bauteil, die Genauigkeit der Bolzenposition, die
Wiederholungshäufigkeit der Produktionschargen sowie die
Menge und Komplexheit der verschiedenen Bolzenschweißteile.
Der erste Rationalisierungsschritt, das manuelle Schweißen
mit Pistole, Zentriervorrichtung und Lochschablone ist angebracht
bei größeren Stückzahlen, Wiederholvertigung sowie
bei schwieriger Bolzenlage. Der Anwender hat dabei schon die Wahl,
oben die Bolzen manuell oder automatisch zuzuführen.
Das stationäre Schweißen mit Tischschweißvorrichtungen,
bestehend aus Bolzenschweißkopf und Bauteilspannvorrichtung,
wird beispielsweise eingesetzt für Serienteile mit hoher
Genauigkeit, unebener Bauteilform oder in größeren
beziehungsweise großen Mengen. Die Bolzen können bei
stationären Tischschweißvorrichtungen ebenfalls wahlweise
manuell oder automatisch zugeführt werden. Das Bolzenschweißen
mit automatischer Bauteilpositionierung ist überall dort
sinnvoll, wo es um die Bearbeitung großer Stückzahlen
eines Produktes oder von Wiederholteilen mittleren und großen
Mengen geht. Hohe Genauigkeit sowie viele und auch verschiedenartige
Bolzen je Bauteil können dabei sicher erreicht werden. Zur
Lösung dieser Aufgabe eignen sich am besten CNC-gesteuerte
Bolzenschweißanlagen. Zur Massenproduktion ohne Umstellung
auf andere Produkte, kommen auch Sonderschweißanlagen zum
Einsatz. Bei dieser Art von Anlagen werden die Bolzen fast ausschließlich
automatisch zugeführt.
Die Auswahl des richtigen Gerätes zum Bolzenschweißen
ist sehr wichtig für den Anwender dieser Verbindungsmethode
und bedarf einer ausführlichen und sorgfältigen fachlichen
Beratung. Anwendungen mit Sonderschweißbolzen, schwierigen
Werkstoffen oder unter ungünstigen betrieblichen Voraussetzungen
setzen teilweise eine vorherige praktische Erprobung voraus.

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