Auswahl
Was wir liefern
Was wir machen
Verfahrenstechniken

Gustav Westerfeld GmbH
Tel: +49-(0)681-96713-0 
Fax: +49-(0)681-96713-55
info@westerfeld.de


Automatisiertes Bolzenschweißen


Das Bolzenschweißen hat zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie und des Handwerks gefunden.
Die Frage, ob manuell oder automatisch geschweißt werden soll, richtet sich nicht nur nach der zu produzierenden Menge an Teilen. Entscheidend für die Auswahl ist auch die Anzahl der Bolzen je Bauteil, die Genauigkeit der Bolzenposition, die Wiederholungshäufigkeit der Produktionschargen sowie die Menge und Komplexheit der verschiedenen Bolzenschweißteile.
Der erste Rationalisierungsschritt, das manuelle Schweißen mit Pistole, Zentriervorrichtung und Lochschablone ist angebracht bei größeren Stückzahlen, Wiederholvertigung sowie bei schwieriger Bolzenlage. Der Anwender hat dabei schon die Wahl, oben die Bolzen manuell oder automatisch zuzuführen.
Das stationäre Schweißen mit Tischschweißvorrichtungen, bestehend aus Bolzenschweißkopf und Bauteilspannvorrichtung, wird beispielsweise eingesetzt für Serienteile mit hoher Genauigkeit, unebener Bauteilform oder in größeren beziehungsweise großen Mengen. Die Bolzen können bei stationären Tischschweißvorrichtungen ebenfalls wahlweise manuell oder automatisch zugeführt werden. Das Bolzenschweißen mit automatischer Bauteilpositionierung ist überall dort sinnvoll, wo es um die Bearbeitung großer Stückzahlen eines Produktes oder von Wiederholteilen mittleren und großen Mengen geht. Hohe Genauigkeit sowie viele und auch verschiedenartige Bolzen je Bauteil können dabei sicher erreicht werden. Zur Lösung dieser Aufgabe eignen sich am besten CNC-gesteuerte Bolzenschweißanlagen. Zur Massenproduktion ohne Umstellung auf andere Produkte, kommen auch Sonderschweißanlagen zum Einsatz. Bei dieser Art von Anlagen werden die Bolzen fast ausschließlich automatisch zugeführt.
Die Auswahl des richtigen Gerätes zum Bolzenschweißen ist sehr wichtig für den Anwender dieser Verbindungsmethode und bedarf einer ausführlichen und sorgfältigen fachlichen Beratung. Anwendungen mit Sonderschweißbolzen, schwierigen Werkstoffen oder unter ungünstigen betrieblichen Voraussetzungen setzen teilweise eine vorherige praktische Erprobung voraus.